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Damons Hölle ist die zehnte Folge der siebten Staffel von Vampire Diaries und die einhundertdreiundvierzigste der Serie.

InhaltBearbeiten

Als Soldat im amerikanischen Bürgerkrieg kämpft Damon an vorderster Front. Im Gegenzug für einen Heimatbesuch, soll Damon zwei desertierte Soldaten zur Truppe zurückbringen. Die Aktion geht schief und Damon wird erschossen. Als er aufwacht und die Mission erneut angeht, wiederholen sich die Ereignisse. Damon merkt, dass er in einer Zeitschleife steckt. Bonnie versucht ihr Bestes, um ihn zu befreien, doch Damon scheint ein Gefangener des Phönix-Steins zu sein.

HandlungBearbeiten

Herbst 1863, Kampffront der Konföderierten: Damon erleidet eine Schusswunde, schafft es aber dennoch seinen verwundeten Kameraden Henry Wattles (der später ein Gruftvampir wird) aus der Schussbahn zu bringen. Später erwacht Damon im Lazarett, wo Henry an seiner Seite wacht, als er einen Brief von Stefan bekommt. Da Stefan sich sehr verzweifelt anhört, bittet er seinen Vorgesetzten um Heimaturlaub, doch dafür muss er einen schwierigen Auftrag erfüllen: Gemeinsam mit Henry soll Damon ein paar Deserteure finden und zurückbringen.

Sie verschaffen sich Zugang zu einem Haus, in dem die Flüchtigen sich aufhalten sollen, allerdings werden sie dort von ihnen angegriffen. Damon und Henry schaffen es, die beiden Soldaten zu töten, allerdings ermorden sie dabei auch zwei Frauen, die in dem Haus wohnten. Als Damon einem Geräusch nach in den Keller geht, trifft er dort seine Mutter, Lily, an. Sie macht ihm klar, dass sie tot ist, dies alles nicht real ist und dass er ihm Phönix-Stein gefangen ist. Allerdings erklärt Damon, dass dies alles sehr wohl passiert ist und Lily erkennt, dass er und Henry damals alles vertuscht hatten. Schließlich zückt Lily eine Waffe und erschießt Damon.

Mit dem Phönix-Stein auf der Brust erwacht Damon auf dem Billardtisch in der Salvatore-Pension, wo Bonnie ihn mit seinem Körper widervereint hat. Als er annimmt, nur einen Tag bewusstlos gewesen zu sein, erklärt Bonnie, dass er ganze drei Monate im Stein gefangen war. Als er erfährt, dass auch Stefans Seele in dem Stein steckt, wird er ungehalten und fordert Bonnie auf, ihn sofort zurückzuholen, obwohl sie noch geschwächt ist. Als Damon Stefans Körper in dessen Schlafzimmer aufsuchen will, ist dieser verschwunden. Es wurde nur eine Nachricht hinterlassen, die wahrscheinlich von Julian stammt.

Obwohl Bonnie noch immer geschwächt ist, verspricht sie Damon, Stefan zu lokalisieren. Matt und Caroline sprechen sich dagegen aus, da sie befürchten, Bonnie könnte sich überarbeiten. Während Damon und Caroline sich streiten, da sie Damon von Stefan zurückgeholt haben, schafft Bonnie es, Stefan zu lokalisieren. Damon findet den bewusstlosen, mit Benzin übergossenen Stefan in Julians Gesellschaft vor, der droht ihn abzufackeln. Nachdem sich Julian und Damon darüber unterhalten haben, dass Damon die Kriegserinnerungen nicht schmerzten, brennt Julian Stefan tatsächlich ab. Plötzlich erscheint Damon wieder Lily und ihm wird klar, dass er immer noch im Phönix-Stein steckt.

Damon erwacht wieder 1863 im Lazarett mit Henry nehmen seiner Liege, als Stefans Brief ankommt. Diesmal bietet er seinem Vorgesetzten sofort an, bei dem Problem mit den Deserteuren zu helfen, wenn er für zwei Wochen nach Hause darf. Wieder werden er und Henry zu dem Farmhaus geschickt. Obwohl Damon versucht, den Flüchtigen diesmal zuvor zu kommen, erhält er das gleiche Resultat wie beim ersten Mal.

Wieder erwacht er nach Bonnies bemühen auf dem Billardtisch. Er nimmt ihr die ganze Geschichte mit Stefan vorweg und will gerade aufbrechen, um diesen zu befreien, als Stefan plötzlich quicklebendig im Zimmer steht. Diesmal hat Caroline gewollt, dass Stefan zuerst widerbelebt wird. Damon berichtet auch Stefan, dass ihn die Erinnerungen an den Krieg nicht stören würden. Als Stefan von Einzelheiten aus dem Farmhaus erzählt, wird Damon bewusst, dass er nicht real ist und tötet seinen Bruder.

Wieder erwacht Damon 1863 im Lazarett mit Henry an seiner Seite, bevor er Stefans Brief erhält, fordert er seinen Kameraden auf, seine Waffe zu nehmen und mit Damon aufzubrechen.

Realität: Bonnie versucht, Damon, der auf einem Kaffeetisch liegt, aus dem Stein zu ziehen, was ihr allerdings nicht gelingt. Caroline und Matt wundern sich, warum es bei Stefan so einfach war. Stefan erklärt, dass er sich dem Schmerz beugen musste, doch er kennt seinen Bruder: Damon würde alles tun, um dem Schmerz aus dem Weg zu gehen. Stattdessen wird er sich an der Hoffnung festhalten, er könnte es aus eigener Kraft aus den Stein herausschaffen.

Damons Hölle: Damon geht in die Offensive: Eine Frage von Henry, beantwortet Damon mit der Wahrheit, obwohl diese sehr übernatürlich ist. Er teilt seine Gedanken laut mit Henry, obwohl dieser kaum ein Wort davon versteht. Stefan hat Recht, Damon versucht einen Ausweg aus der Hölle zu finden. Beim Farmhaus befiehlt er den drei Frauen, auf die Veranda zu kommen, wo Henry sie bewacht. Damon geht zu dem Versteck der beiden Deserteure und kann sie dazu bringen, ihre Waffen aufzugeben und mit erhobenen Händen hervorzukommen, doch plötzlich wirft einer von ihnen eine Granate zwischen Damons Füße, die explodiert.

Wieder einmal erwacht Damon 1863 im Lazarett. Diesmal verlangt er auch, die Granate rauszugeben, was auch funktioniert, allerdings wird Henry von den Frauen überrumpelt, sodass Damon erschossen wird.

Damon erwacht wieder im Lazarett 1863. Diesmal zerreißt er Stefans Brief und schreibt seinem Bruder, dass er ihm nie wieder schreiben soll.

Ein weiteres Mal erwacht Damon im Lazarett 1863. Diesmal tötet er die beiden Deserteure ohne Vorwarnung, doch er wird von der alten Frauen mit einer Schrottflinte erschossen.

Nochmal erwacht Damon 1863 im Lazarett. Diesmal ignoriert Damon die Post und desertiert, wobei er Henry eine Granate vor die Füße wirft. Er macht sich auf den Weg nach Mystic Falls, allerdings landet er wieder bei dem Farmhaus, aus dem Lily tritt und Damon hineinbittet. Sie weist Damon an, sich im Keller zu verstecken, da die Armee Deserteure jagt. Im Keller trifft Damon überraschend auf Stefan, der auf Elenas Sarg sitzt. Stefan wirft Damon vor, Lily zu Unrecht zu hassen und dass Damon sich selbst belügt. Über den beiden hört man, wie die Soldaten in das Haus dringen und Lily töten, sodass ihr Blut durch die Dielen fließt. Stefan zwingt Damon dazu, sich unter das Blut zu stellen und zuzugeben, dass er einst seine Mutter wollte. Stefan meint, dass es nun zu spät sei.

Damon erwacht an der Front 1863 mit einer Schusswunde. In der Nähe liegt Lily unter einem Karren, wo anfangs noch Henry lag, und bittet Damon um Hilfe. Als er sich allerdings weigert, wird ihm von jemand unbekanntes in den Arm geschossen. Als er noch einmal seinen Hass darin begründet, dass Lily ihm Elena weggenommen hatte, sackt der Karren ab und verletzt Lily schwer. Während er versucht den Karren doch noch wegzuschieben, erklärt er, dass er sie auch hasst, weil sie ihren Mann nicht verlassen konnte und weil sie nicht zurückgekehrt ist und weil sie sich für ihre andere Familie entschieden hat. Damon bemerkt allerdings auch, dass er Lily dreimal verloren hat (an Tuberkulose, an ihre neue Familie und an den Tod) und er ihr nie vorher sagen konnte, was er ihr immer schon sagen wollte. Dann entschuldigt er sich bei ihr und bittet sie um eine Chance, sie lieben zu lernen. Doch dann stirbt Lily. Damon betrauert sie.

Realität: Bonnie schafft es endlich, Damon zu erwecken. Doch er ist entsetzt und will sofort zu Lily zurück. Als Stefan versucht, ihn zu beruhigen, bricht Damon ihm das Genick. Dann sticht er Caroline in die Brust und schlägt Matt nieder. Schließlich würgt er Bonnie und drückt sie gegen die Wand, bis sie bewusstlos zusammensackt, wobei sie eine Blutspur an der Wand hinterlässt. Mit entsetztem Gesichtsausdruck versucht Damon sich immer wieder einzureden, dass das alles nicht real ist.

DarstellerBearbeiten

HauptdarstellerBearbeiten

NebendarstellerBearbeiten

SoundtrackBearbeiten

Last.fm_play.png "An Honest Man" – Fantastic Negrito
Last.fm_play.png "Hang My Head In Shame" – Pete Molinari


GalerieBearbeiten

TriviaBearbeiten

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